DREI WAENDE WENIGER _ THEATERPLAKATE MÜNCHEN

L. REHM |

„Ich würde gerne die Cola-Dose designen. Oder ein ähnliches absolutes Massenprodukt, das weltweit vertrieben wird. Weil ich natürlich glaube, dass solche Dinge einen viel größeren kulturellen Impact auf die Welt im Gesamten haben, als es zum Beispiel ein Theaterplakat hat.“(1 Mit diesem Interview-Kommentar empfiehlt sich der Voralberger Grafikdesigner Stefan Sagmeister, der für seine Cover-Gestaltungen für Rolling Stones-, Lou Reed- und Aerosmith-Alben bekannt geworden ist, nicht gerade als potenzieller Marketingpartner für Theater. Doch seine provokant formulierte Einschätzung ist nachvollziehbar: Eine Cola-Dose ist bezogen auf Deutschland durch vermutlich fast alle Hände der Bevölkerung gewandert. Für das Sprechtheater stellt das Zentrum für Kulturforschung in seinem Achten Kultur-Barometer einen Kundenkontakt mit dem Endprodukt „Aufführung“ von lediglich 48% fest (bezogen auf die Gesamtbevölkerung).(2

Mediale und ökonomische Vergleiche zwischen Cola-Dose und Theateraufführung werden in dieser Arbeit nicht durchgeführt. Doch wirft die Behauptung bereits mehrere Fragestellungen auf, die nach einer genaueren Analyse und Beurteilung verlangen: Was bedeutet „kulturelle[r] Impact“, und ist er das Ziel der Werbung für Theater? Oder sollte die Aufgabe für Theaterplakate im Anbetracht der genannten Statistik der Ausbau des Absatzmarktes für seine kulturellen Produkte sein? Wie passen Kunst und Werbung zusammen? Welche Bedeutung kann dem traditionellen Theaterwerbemittel Plakat in Konkurrenz zu anderen, neueren Massenmedien beigemessen werden?

Im Folgenden sollen jüngere Plakatangebote der großen Münchner Sprechtheater Münchner Kammerspiele, Residenztheater und Volkstheater mit Hilfe von kommunikationswissenschaftlichen Modellen Vilém Flussers und ökonomisch orientierten Ansätzen der Kommunikations- und Werbelehre untersucht werden.

(Schrift)[(-)Bilder]

1 Signale auf Staub

Vilém Flusser ordnet das Plakat in seiner Abhandlung zur menschlichen Kommunikation Kommunikologie in den Bereich der Amphitheaterdiskurse ein, deren Hauptmerkmal neben, in indifferentem Raum schwebenden Sendern und Codes-ausstrahlenden Kanälen vor allem der Empfänger ist, der, modellhaft formuliert, „staubartig im grenzenlosen Raum der Ausstrahlung herumschwebt“(3. Flusser beschreibt die Empfänger weiter als „Gedächtnisse, welche wie zufällig auf einen Kanal geeicht sind und daher dessen Information empfangen, um ihrerseits davon programmiert zu werden.“

Aus ökonomischer Perspektive ergibt sich daraus für ein „Leistungsprofil des Plakats“(4 „keine sozialdemografische Selektionsmöglichkeit“ und ein beschränkter „Informationstransport“, der funktionell vor allem dem „Aufbau und [der] Festigung von Bekanntheit, Kurzinformation über das Produkt, [sowie] Verstärkung und Steuerung vorhandener Kaufbereitschaft“(5 dient.

„Impact“-bezogen zeichnet sich damit für das Plakat ein ernüchterndes Bild, v.a. für den Aspekt der Erweiterung des Konsumentenkreises. Doch das Vertrauen in die qualitative Informationsstreuung durch Plakate bleibt ungebrochen. Auch wenn in den Theaterferien 2012 die Plakatierung in München auf ein Minimum heruntergefahren wird, tritt das Medium mit als Haupt-Martketinginstrument der Theater in Erscheinung. Allein das Residenztheater bildet hier, durch die breit aufgestellte und vergleichsweise intensive Verwendung der Möglichkeiten des Internets möglicherweise die Ausnahme.(6 Ein quantitatives und qualitatives Aufwiegen einzelner Werbemedien führt bislang leider in wissenschaftlich unscharfe Bereiche. In der Marketinglehre wird, abgeleitet von der Gestaltpsychologie, der Einfluss der unmittelbaren Werbung an sich als „nur ein Faktor neben anderen [betrachtet], d[ie] den wirtschaftlichen Erfolg verantworte[en]“(7. Bezogen auf das Theater sind beispielsweise Kritiken und Empfehlungen wichtige Katalysatoren in Richtung des Zuschauerraum. Allgemein lässt sich jedoch festhalten, dass jedes sinnlich-erfahrbar eingesetzte Medium der Kommunikation und der Formulierung der Gestalt dient. Eine Analyse der Wirksamkeit der Theaterplakate bleibt insofern maximal auf den Park der Angebote in der Außenwerbung begrenzt. Im Kern sind  phänomenologische, ästhetische und kommunikologische Aspekte auf Modelle psychischer Mechanismen zu prüfen, um Qualitäten herauszuarbeiten. Der Versuch, die eingehende (wissenschaftliche) Beschäftigung mit Plakaten stets im Hinblick auf einen eigentlich gedachten selektiven Rezeptionsvorgang zu unternehmen, bleibt dabei vorgeschalteter Kontrollgedanke.

2 Fotografien und fette Worte

Abb.1 VT-Plakat zu Faust Abb.2 VT-Plakat zu Ein Sommernachtstraum Abb.3 VT-Plakat zu Brandner Kaspar

Der Fokus soll hier auf repräsentative Beispiele der Außenwerbung der genannten Institutionen gelegt werden, wobei dem Plakatangebot des Residenztheaters durch seine Bandbreite und die höhere Komplexität der einzelnen Formen größere Berücksichtigung zufällt.

Durch seine Verwendung von Bild und Text bildet das Volkstheater (VT) mit den von Otto Dzemla gestalteten Positionen die Ausnahme: Fotografien von Künstlern wie Erwin Wurm (Abb.1), oder Elmer Batters (Abb.3) kommen dabei ebenso in Gebrauch wie Abbildungen von Personen der Zeitgeschichte (Abb.3) oder Fotos aus privaten Alben, Agenturfotos und Bilder aus dem Internet (Abb.4). Das verwendete Material wird dabei durchgehend linksbündig mit einem durch die Schriftgröße deutlich hervorgehobenen Titel und einer etwas kleiner gesetzten Spalte für das Premierendatum kombiniert. Zwischen den großen Zeilen werden die Namen der Autoren und Regisseure, sowie der Kostüm- und Bühnenbildner und eventueller musikalischen Gestalter mitgeteilt. Dem Datum folgen ebenfalls kleine Adressen für den Erwerb von Karten (Kartentelefon und München-Ticket). Die verwendeten Bilder, reagieren dabei stets auf Motive der einzelnen Stücke. Das Thema Selbstjustiz in Kleists Michael Kohlhaas wird durch ein Familienportrait mit Maschinenpistole bebildert (Abb.5) und für die Bühnenadaption von Victor Pelewins Vampirroman Das Fünfte Imperium wirbt ein in schwarz gekleideter Chihuahua, der an einem dunkelroten Lolli schleckt (Abb.4). Farblich und typografisch abgesetzt wird das Logo des Volkstheaters in einer, der Bild-Zeitung ähnlichen, Impact-Schrift in die obere linken Ecke gesetzt.

Abb.4 VT-Plakat zu Das Fünfte Element / Abb.5 VT-Plakat zu Michael Kohlhaas /           Abb.6 VT-Plakat zu Die Orestie

Die Münchner Kammerspiele (MK) beschränken sich unter der Intendanz von Johann Simons auf ihren Plakaten zentral auf typografische Elemente. Die Berliner Agentur LSD integriert lediglich die monochrome Fotografie der Kristallverkleidung für die im Haus angebrachten Glühlämpchen in ihrer Abo-Werbung (Abb.7). Ansonsten ist das Angebot limitiert auf weiße Schrift auf schwarzem Grund oder schwarzer Schrift auf weißen. Hauptschriftart ist dabei Bodoni Poster, welche wie viele der anderen verwendeten vor allem im Marketing-Bereich Mode und Schmuck Verwendung findet.(8 Entlang der Mittelachse findet sich hier am Kopf (Abo) oder am Fuß (Stückwerbung) breit das Logo in Abkürzung und Entschlüsselung. Des Weiteren folgt in vergleichsweise kleinen Lettern der Name des Regisseurs, groß, mit durch Capitals und Größenunterschiede hervorgehobenen Schlüsselwörtern, der Titel, klein die Information zum Premierentermin und fast nicht mehr erkennbar, in einer Zeile, ein Verweis die Informations- und Kartenquellen der Internetpräsenz und des Kartentelefons. Auf außergewöhnliche Spielorte und eingeladene Ensembles wird zusätzlich hingewiesen (Abb.9).

 Abb.7 MK-Abo-Plakat  / Abb.8 MK-Plakat zu Eure ganz großen Themen sind weg             

Abb.9 MK-Plakatierung an der Spielhalle zu Die Perser,  Böse Buben / Fiese Männer 

Im Corporate Design des Residenztheaters (RT) unter der neuen Intendanz von Martin Kušej folgt die Agentur Herburg-Weiland der von den MK  vorgegebenen Beschränkung auf Schrift, wenngleich Programmübersichten und Poster fotografisches Material miteinbeziehen.(9 Im Gegensatz zu den anderen beiden Häusern umfasst das Angebot gleich mehrere Kampagnen. Zur Ankündigung der neuen Leitung sind im Münchner Stadtraum groß- und kleinformatige Plakate zu sehen, auf denen in roter, einheitlicher Schrift auf schwarzem Grund Aussagesätze Universalthemen wie Heimat (Abb.10), Fehlbarkeit (Abb.11), Krisen (Abb.13), Katastrophen (Abb.15) und ewiges Leben (Abb.14) verhandeln.

Abb.10 / Abb.11  / Abb.12  / Abb.13 / Abb.14 / Abb.15

 Abb.10-15 RT-Plakate zur am 6.Oktober 2011 beginnenden Intendanz Martin Kušej

Wie bei den Kammerspielen werden einzelne Worte durch ihre Schriftgröße im – ebenfalls entlang der  Mittelachse  orientierten – Schriftbild hervorgehoben. Auch Zeichen- und Zeilenabstände, sowie einzelne fette Unterstreichungsbalken betonen Satzfragmente. Neben den Sätzen, und deutlich kleiner, wird zentral unten auf den Sender der Botschaft verwiesen, und kleiner als der größte Buchstabe, dafür aber aus der Zentrierung ausscherend, wird mit „AB 6 OKTOBER 2011“ (Abb.10-15) auf den Spielzeitbeginn verwiesen.

 

     Abb.16 RT-Panoramafläche zu den Spielzeitferien 2012

Das Residenztheater bedient sich einer vergleichsweise großen Bandbreite an Möglichkeiten der Außenwerbung, welche die partielle Verhüllung des Hauptspielhauses mit einer Panoramafläche beinhalten (Abb.16). Analaog ist hier eine Behauptung in Form eines Satzes zu lesen, welcher Allgemeingültigkeit beansprucht.(10 Neu ist hier der weiße Grund, der sich möglicherweise in der Spielzeit 2012/13 behaupten wird: Auch die Abonnement-Kampagne tritt in diesen Farben in Erscheinung (Abb.17, Abb.18).

Abb.17 RT-Abo-Plakat (A)  / Abb.18 RT-Abo-Plakat (B)

Hier werden zwei Stücknamen  kombiniert und groß über mindestens die Hälfte der Plakatfläche gedruckt (z.B. in Abb.17 Der Widerspenstigen Zähmungund Erpressung). Klein zentral findet sich unten wieder die Referenz des Theaters mit sehr kleinem Verweis auf die Internetseite. Einzige Abweichung von der zentralen Mittelachse ist die Zusatzinformation, bzw. der Leseschlüssel: „IM ABO 2012/13 SEHEN SIE MEHR ALS NUR EIN STÜCK“.

3 Kontraste, Proportionen, Topografien

Formal schneiden die Plakate aller Institutionen aus Sicht der Werbe- und Kommunikationslehre im Grunde sehr gut ab: Laut der Visatt-Studie(11 des Fachverbandes für Außenwerbung ist aufgrund des hohen Betrachterabstandes und des „zunächst […] flüchtigen“(12 Interesses die Verwendung hohe Kontraste von entscheidender Bedeutung. Den höchstmöglichen Kontrast bedienen die MK mit ihrer Beschränkung auf Schwarz und Weiß. Auch die Fotografie des super-vergrößerten Glühlämpchens ist stark nachkontrastiert. Das Design des RT  profitiert ebenfalls von seiner Beschränkung auf die Farben Rot und Schwarz, bzw. Rot und Weiß, wobei letztere Kombination womöglich die weitere Strahlkraft hat, da Rot als sehr niederfrequentige Farbe qualitativ beschränkt ist. Dennoch wirkt Rot als Signalfarbe vor allem auf Schwarz eindringlich, ohne zu irritieren. Was Hell-Dunkel-Kontraste betrifft, bedient das Volkstheater mit seinen Fotografien durchaus einen hohen Standart, da bei den Abb.2-5 durch extreme natürliche (Abb.2) und amateurhaft (Abb.4), oder professionell technische Ausleuchtung (Abb.5) brauchbare Differenzierungen gegeben sind. Allein das Plakat zur Orestie (Abb.6) fällt aus dem Schema. Dafür kann es mit Komplementärkontrasten (Rot-Hellblau) dienen.

Auch das prozentuale Verhältnis zwischen Bild und Textinhalten (was hauptsächlich für VT-Plakate gilt) entspricht den Empfehlungen, nach denen ein „gleichwertiges Arrangement“ als „ungünstig“(13 eingeschätzt wird. Die Fotografie bildet die Grundebene und bleibt hier dominanter Bestandteil, wobei durch die Verwendung der fetten Schrift auch eine Beschneidung des Bildes vorgenommen wird. Durch vergleichsweise irritierende Überlagerung von Text und Bild entstehen interessante Verschiebungen der Zentren nach oben. Das Unterbewusstsein, das sich auf das Zentrum konzentriert, findet dann in Abb.1 und Abb.4 Köpfe. Auch die Franz-Joseph Strauß Fotografie ist wirksam, da das Bild beschränkt auf eine Person menschliche Kommunikationsmechanismen in Gang setzt, bei denen sich der Fokus auf das Gesicht konzentriert. Bei RT-Plakaten ergeben sich durch das reduzierte Schriftbild und durch Größenunterschiede die Fokusse. Hier ist interessant zu beobachten, dass Abb.13  mit dem Schlüsselbegriff HÖHE-/PUNKT“ im Zentrum tatsächlich harmonischer und weniger irritierend wirkt als Abb.14, bei dem „STILLSTAND“ groß am Kopf platziert ist. Relativ zentral ordnen die MK ihre Stückenamen an. Doch durch den hohen Anteil von flächigem Text entsteht nahezu ein Gleichgewicht zwischen Information und Trägerfläche, was die Vermittlung maßgeblich beeinträchtigt.(14

Der Großteil des Logos nimmt einen wesentlichen Teil des Bildes ein und ist ebenfalls flächig und zentriert – zwei Merkmale, die nach den Empfehlungen der Werber keine wirksamen Vermittlungswege sind: der Betrachtergewohnheit, Referenzen und Verifizierungen am unteren linken Rand zu finden, arbeiten alle drei Theater entgegen: RT und MK scheinen sich bewusst zu verschleiern, während das VT in Analogie zur entsprechenden Boulevardzeitung sein Logo oben links positioniert.

4 Klaffende Abgründe auf der Plane

4_1 Volkstheater: Codetypen und Komik als letzte Lösung

Die formal möglicherweise problematische Positionierung des Logos bei Volkstheaterplakaten geschieht also zu Gunsten einer Steigerung der Assoziation der Boulevardpresse. Ein möglicher irritierender Moment wird durch einen Kunstkniff kompensiert, der seinerseits das Theater aus seiner kulturellen Differenz befreit. Auch die verwendeten Bildmotive wecken allgemeine gesellschaftliche Bezüge und wirken emotional: Kampf dem Büroalltag, belustigend (Abb.1) – freie Liebe/Natur, erotisierend/provozierend (Abb.2) – (gute alte) Strauß-Zeit, belustigend/beruhigend/provozierend (Abb.3) – dekadente Geschmacklosigkeit, belustigend/Ablehnung (Abb.4) – Waffenfanatismus, absurd belustigend/Ablehnung (Abb.5) – respektloser Umgang mit Natur, schockierend (Abb.6), etc.. Auf der Bildebene wirken die VT-Plakate durch ihre weitgehende Eindeutigkeit, oder einfache Komik.

Abb.19 Vilém Flusser – Skizze zu Codetypen

Die von der Werbelehre empfohlene Verwendung der Kraft der Assoziationen(15 ist auf figurativer Bildebene als erste Ebene der kommunikativen Verfremdung auch bei Vilém Flusser begründet (s. Abb.19). Demnach sind Bilder als Bezeichnungen für Sachlagen der „,konkreten’ Welt.“(16 zu verstehen. Der Bewegung Flussers folgend, nach der der Mensch als Reaktion auf die Bewusstwerdung seiner Sterblichkeit ihm eigene Kommunikationsmittel entwickelt, gewinnt letzterer durch die „Projektion von Bildern“ einen „Standpunkt zur ,Welt‘ (magisches Bewusstsein)“(17. Doch die Vermittlungsleistung des Bildes ist bereits durch seine Beschaffenheit gestört und der Mensch versucht die Diskrepanz zwischen sich und den Bildern durch Texte zu überbrücken. Der folgende Schritt ist als symptomatisch für viele Phänomene der Kunst zu lesen und betrifft damit auch die vorliegenden Plakate:

„Dank des nun entstandenen Feedback zwischen Existenz und Text gewinnt der Mensch einen neuen Standpunkt (historisches Bewusstsein). Dadurch werden im Lauf der Zeit jedoch die Texte opak, sie werden ,unvorstellbar‘ und der Mensch beginnt, sie zu verlassen (Verfremdung 3).“(18

Verführung, ein Wald und Figuren, die in Esel verwandelt werden – Für denjenigen, der auf den Code „Shakespeares Sommernachtstraum“ zugreifen kann, offenbart sich zusätzlich zu universaleren kommunikativeren Wirkungen wie  Erotisierung oder Entwicklung von Ablehnungshaltungen(19 eine komplexere Spielerei. Doch die „klaffenden Abgründe“(20 zwischen den Texten, die Bilder bezeichnen und den Bildern, die die „Welt“ bezeichnen sind fundamentale Probleme der Werbung mit Bildern: Der Bruch ist nicht weg zu leugnen und damit am ehesten für den Humor zu gebrauchen. Analog können Emotionen auf der Bühne nicht mehr glaubhaft „dargestellt“ werden, sondern müssen in „Bilder“ übertragen werden.

4_2 Residenztheater: Im Schatten des Texts

Die Konsequenzen, die das RT für das Plakat als Präsentationsform für die neue Intendanz zieht, sind Versuche, den künstlerischen Herausforderungen im Sinne einer integrierten Kommunikation(21 gerecht zu werden, wonach im Bewusstsein der geplanten Aufführungen, die sich im Idealfall nicht an Banalitäten aufhalten, sondern komplexe, nicht zu beantwortende Fragen stellen wollen, nach Integralen gesucht wird. Erstaunlicherweise meint das Theater dies in knappen Aussagesätzen zu finden, die zunächst ohne Punkt (Abb.10-15) und dann im Panoramaplakat (Abb.16), als für sich genommenes Zitat auch tatsächlich mit Satzzeichen präsentiert werden. Anders als die MK stellt das RT die Behauptungen auf der Textebene bestmöglich lesbar zur Verfügung: der „Lesewiderstand“ ist hier durch „Form, Typologie und Schriftgröße des Textes“ minimiert und selbst der Empfehlung „kurze Sätze und die Verwendung von maximal 7 emotional besetzten Schlüsselwörtern“(22 scheint durch das Herausstreichen des „die“ aus dem Brecht zugeschriebenen Zitat „In der Nähe der Fehler liegen die Wirkungen“ zum Äußersten befolgt.

Der Verzicht auf einen bezeichnenden Artikel entspricht der Orientierung hin zur Universalgültigkeit,  den die PR-Abteilung des RT wie folgt kommentiert: „[D]as sind alles Themen, mit denen wir uns täglich auf der Bühne auseinandersetzen. [D]ie Plakate sollen neugierig machen und Fragen aufwerfen, aber allgemeingültige [sic!] Antworten können wir auch nicht geben – aber vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß“(23. Zunächst handelt es sich bei den Sätzen um Behauptungen, die durchaus ein Selbstbewusstsein gegenüber den entsprechenden existenziellen Themen und philosophischen Fragestellungen ausdrücken. Die Kampagne arbeitet geschickt mit dem Umstand, dass „[u]nsere Texte nicht mehr [vermitteln]“ und wir „hinter ihnen nicht mehr Bilder [sehen], sondern uns selbst als Erzeuger von Texten“(24 : Implizit vermitteln die Plakate das neue Personal und vor allem eine neue souveräne künstlerische Ausrichtung des Intendanten Kušej.

Als problematisch erweist sich die Taktik allerdings, wenn das klassische Kommunikationsdefizit in Form von mangelnder Abstimmung zwischen einer internen und externen Kommunikation stattfindet: Der Start der Spielzeit 2011/2012 des RT ist getragen von Kunden mit unbefriedigten Erwartungen angesichts der weniger revolutionären, als vielmehr moderaten oder schwachen Premieren.(25 Zwischen dem Plakat und dem von ihm Bezeichneten entsteht erneut ein „klaffender Abgrund“(26 dem das RT nur mit einem nun doch konkret, wissenschaftlich auf zwei Personen beziehbaren Zitat (Abb.16)(27 begegnet. Auch die Spielereien auf der Textebene in der Abo-Kampagne gehen einen Schritt in Richtung einer Befreiung von Universalgültigkeit.

Letztere, bei denen, wie bereits erwähnt, zwei Titelstücke kombiniert werden (Abb.17,18), richten sich nur schwach an Nicht-Theatergänger, da hier Codes bedient werden, die den Bruchteil der Gedächtnisse ansprechen, die auf die Theaterlandschaft und Theaterstücke bereits geeicht sind. Die Abo-Kampagne stellt ihrerseits Fragen: „Was werde ich sehen, wenn ich mich auf einen Ticketkauf oder ein Abonnement einlasse? Neue Stücke, die auf bekannte Bezug nehmen? Kombinationen aus zwei Stücken? Einzelne Stücke?“ Der Verzicht auf die Information des Preisvorteils, dem das MK-Abo-Plakat (Abb.7) noch Rechnung trägt, bietet kaum Motivation für jetzige Nicht-Abonnenten.

4_3 Münchner Kammerspiele: This Medium is not our Messages

Die pragmatisch reduzierte Konzeption der Plakate der MK propagiert  seinerseits ebenfalls ein Vertrauen auf die Kraft der gewählten Titel (Abb.8, 9) als werbeeffizientes Integral für einzelne Inszenierungen. Auch als ausreichende Schlüsselbegriffe scheinen zentral Namen klassischer Stücke zu wirken, die, mit dem Haus in Verbindung gebracht, interessante künstlerische Auseinandersetzungen versprechen (Abb. 9 Die Perser). Letzterer Aspekt setzt zusätzlich zur Kenntnis der Dramen die der ästhetischen Ausrichtung und Qualität des Hauses voraus. Andernfalls handelt es sich bei einem Vorstellungsbesuch eventuell um ein spontanes Experiment. Der Verzicht auf Inhalte kann hier mit einem Kunstverständnis argumentiert werden, nachdem Theater als inhaltlich komplex kodifizierte Flüchtigkeit, von mehr oder weniger kalkulierten Phänomenen, um möglichst nicht plakativ transportierte Inhalte, verstanden wird. Das MK-Plakat möchte das Stück lediglich ästhetisch in sein Haus und formal in die häufig von Regisseuren bedauerte geografische Lage in der  Maximilianstraße integrieren. Es bedient dabei konservativ institutionalisierte Richtgrößen wie Stück, Autoren- und Regisseurnamen.

Gebrochene Versprechen / Schwellenausbau 

Der weitgehende Verzicht auf Inhaltliches, gewährt, beschränkt auf die Plakatwerbung, eine gewisse Offenheit für Rezipienten- und Produzentenseite. Am VT muss bei einer ernsten Inszenierung in der Endprobenphase das ironisierende Plakatbild ausgeblendet werden, während der Besucher seine damit verbundenen Erwartungen evtl. schneller abhaken muss als gewollt. Der RT Besucher, der mit großen thematischen Erwartungen in den Zuschauerraum geht, wundert sich eventuell über die sensible und unterschwellige Behandlung der „ganz großen Themen“(vgl. Abb.8).

Im Gesamtkontext der Münchener Plakatlandschaft stechen die Plakate der Sprechtheater sicherlich heraus. Allerdings bleibt höchstgradig fraglich, ob die Angebote aufgrund ihrer formalen Informationsdichte und inhaltlichen Beschränkung im Falle der MK oder durch ihre formale Prägnanz und inhaltlich weit gefasste, fordernde Beladung bei den Plakaten des RT sinnvolle Instrumente zu Neukundenwerbung sind, oder ob die Schwellen zu beiden Häusern nicht gerade dadurch erhöht werden. Der Kernzielgruppe der Theatergänger dürfte mit dem Angebot gut gedient sein. Denn das Corporate-Design beider Häuser hat großen Wiedererkennungswert. Lediglich die Plakate des Volkstheaters bieten neben ihrem Unterhaltungsfaktor einen Bezug zur Gegenwart, der dem Klischee des Theaters als Kulturmuseum entgegenarbeitet. Die ironische Verfremdung auf figürlicher Ebene folgt Werbegesetzen, die bereits von Jules Chéret und Henri de Toulouse Lautrec umgesetzt worden sind. Zu berücksichtigen ist hierbei der Aspekt, dass das Volkstheater als subventioniertes Privattheater wesentlich stärker von effektiver Werbung profitieren muss, wenngleich ein vergleichsweise geringes Budget zur Verfügung steht.

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1 Stefan Sagmeister im Interview:  In Eder, Julia: „Ich bin am besten am Morgen!“. In: Bestseller Nr. 6/04 vom 15.06.2004, S.74. – Dauerhafte Adresse des Dokuments in der GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank: <http://www.wiso-net.de/webcgi?START=A60&DOKV_DB=ZGEN&DOKV_NO= ABES0660690830840952004061500+00120039&DOKV_HS=0&PP=1>, letzter Zugriff 31.08.2012

2 Knava, Rene: Audiencing. Wien: Facultas, 2009

3 Flusser, Vilém: Kommunikologie. Stefan Bollmann, Edith Flusser [H.g.], Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch, 42007

4 Pepels, Werner: Marketing-Kommunikation. Werbung · Marken · Medien. Christian Jaschinski [Hg.], Rinteln: Merkur, 2005

5 ibid.

6 s.: <www.residenztheater.de>; <http://twitter.com/residenztheater/>; <https://facebook.com/residenztheater>

7 Pepels, 2005: S.20

8 Schuler, Günter: Plakatgestaltung in der Praxis. Tipps für Layout und Druck. In: Publishing Praxis Nr.9-10/2010 vom 01.09.2010, Seite 43 – Dauerhafte Adresse des Dokuments in der GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH <http://www.wiso-net.de/webcgi?START= A60&DOKV_DB=ZGEN&DOKV_NO=PP091001034&DOKV_HS=0&PP=1>, letzter Zugriff: 31.08.2012

9 s. dazu die Website der Agentur Herburg-Weiland: <http://herburg-weiland.de/news/index.php5?lang=de&pageID=2>, letzter Zugriff: 31.08.2012

10 Es handelt sich um eine Textzeile aus einem Gedicht Johann B. Mayrhofers, welches Franz P. Schubert in Wie Ufru fischt Op. 21, Nr.3, D. 525, (1817) vertont hat. Naxos.com: Schubert: Mayrhofer- Lieder, Vol. 1 <http://www.naxos.com/sungtext/PDF/8.554738.pdf>, letzter Zugriff: 31.08.2012

11 Visatt = Visual Attention, s. Schuler, 2010

12 ibid.

13 ibid.

14 ibid.

15 s.a.: Huth, Rupert; Dieter Pflaum: Einführung in die Werbelehre. Stuttgart: W.Kohlhammer, 72005, S.300

16 Flusser, 2007: 145

17 ibid: 107

18 ibid.

19 …aus dem dann seitens einer CSU-Stadträtin versucht werden kann, politisches Kapital zu schlagen. s. Liere, Judith: Bambi in der Tonne. Süddeutsche.de 03.12.2010, <http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/volkstheater-provokante-plakate-bambi-in-der-tonne-1.1031775>, letzter Zugriff: 31.08.2012

20 Flusser, 2007: 107

21 zu Definitionen von integrierter Kommunikation siehe Bruhn, Manfred: Unternehmens- und Marketingkommunikation. Handbuch für ein integriertes Kommunikationsmanagement. München: Vahlen, 22011, S.96ff.

22 Huth, 2005: 300

23 s. Facebook-Profil des Residenztheaters: Residenztheater. ab 6. Oktober in München. Plakatkampagne zum Neustart. <https://www.facebook.com/media/set/?set=a.149396381822873.31207.136619239767254&type=1>, letzter Zugriff: 31.08.2012

24 Flusser, 2007: 109

25 Aus dem Grundtenor des deutschsprachigen Feuilleton spricht nach dem Auftakt der ersten Spielzeit unter Martin Kušej Ernüchterung. S. dazu die Kritikenrundschau zu auf nachtkritik.de <http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6139:das-weite-land-martin-kuejs-intendanz-einstand-gibt-sich-am-muenchner-residenztheater-eher-zahm&catid=38:die-nachtkritik&Itemid=40>, letzter Zugriff 31.08.2012

26 ibid.: 107

27 vgl. oben: Textzeile aus einem Gedicht Johann B. Mayrhofers, welches Franz P. Schubert in Wie Ufru fischt (Opus 21, Nr.3) vertont hat.

 

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Quellen

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I Bibliographie

Bruhn, Manfred: Unternehmens- und Marketingkommunikation. Handbuch für ein integriertes Kommunikationsmanagement. München: Vahlen, 22011, S.96ff.

Flusser, Vilém: Kommunikologie. Stefan Bollmann, Edith Flusser [H.g.], Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch, 42007

Huth, Rupert; Dieter Pflaum: Einführung in die Werbelehre. Stuttgart: W.Kohlhammer, 72005, S.300

Knava, Rene: Audiencing. Wien: Facultas, 2009

Pepels, Werner: Marketing-Kommunikation. Werbung · Marken · Medien. Christian Jaschinski [Hg.], Rinteln: Merkur, 2005

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II Internetquellen

Eder, Julia: „Ich bin am besten am Morgen!“. In: Bestseller Nr. 6/04 vom 15.06.2004, S.74. – Dauerhafte Adresse des Dokuments in der GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank: <http://www.wiso-net.de/webcgi?START=A60&DOKV_DB=ZGEN&DOKV_NO= ABES0660690830840952004061500+00120039&DOKV_HS=0&PP=1>, letzter Zugriff: 31.08.2012

Facebook-Profil des Residenztheaters: Residenztheater. ab 6. Oktober in München. Plakatkampagne zum Neustart. <https://www.facebook.com/media/set/?set=a.149396381822873.31207.136619239767254&type=1>, letzter Zugriff: 31.08.2012

Liere, Judith: Bambi in der Tonne. Süddeutsche.de 03.12.2010, <http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/volkstheater-provokante-plakate-bambi-in-der-tonne-1.1031775>, letzter Zugriff: 31.08.2012

Naxos.com: Schubert: Mayrhofer- Lieder, Vol. 1 <http://www.naxos.com/sungtext/PDF/8.554738.pdf>, letzter Zugriff 31.08.2012

Schuler, Günter: Plakatgestaltung in der Praxis. Tipps für Layout und Druck. In: Publishing Praxis Nr.9-10/2010 vom 01.09.2010, Seite 43 – Dauerhafte Adresse des Dokuments in der GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH <http://www.wiso-net.de/webcgi?START= A60&DOKV_DB=ZGEN&DOKV_NO=PP091001034&DOKV_HS=0&PP=>

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Abbildungsverzeichnis

Abb.1 Otto Dzemla : VT-Plakat zu Faust. Aus Liere, Judith: Bambi in der Tonne. Süddeutsche.de 03.12.2010, <http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/volkstheater-provokante-plakate-bambi-in-der-tonne-1.1031775-8>

Abb.2  — : VT-Plakat zu Ein Sommernachtstraum. Aus Liere, Judith: Bambi in der Tonne. Süddeutsche.de 03.12.2010, <http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/volkstheater-provokante-plakate-bambi-in-der-tonne-1.1031775-4>

Abb.3  — : VT-Plakat zu Brandner Kaspar. Onlinepräsenz des Münchner Volkstheaters, Repertoire <http://www.muenchner-volkstheater.de/Spielplan/repertoire.php?we_objectID=3507>

Abb.4  — : VT-Plakat zu Das Fünfte Imperium. Aus Liere, Judith: Bambi in der Tonne. Süddeutsche.de 03.12.2010, <http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/volkstheater-provokante-plakate-bambi-in-der-tonne-1.1031775-14>

Abb.5  — : VT-Plakat zu Michael Kohlhaas. Onlinepräsenz des Münchner Volkstheaters, Repertoire <http://www.muenchner-volkstheater.de/Spielplan/repertoire.php?we_objectID=1136>

Abb.6  — : VT-Plakat zu Die Orestie. Aus Liere, Judith: Bambi in der Tonne. Süddeutsche.de 03.12.2010,http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/volkstheater-provokante-plakate-bambi-in-der-tonne-1.1031775-10>

Abb.7 lsd-Berlin: MK-Abo-Plakat. Facebook-Profil der Münchner Kammerspiele <https://www.facebook.com/MuenchnerKammerspiele> <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=397156930308554&set=pb.161191650571751.-2207520000.1346415165&type=1>

Abb.8  — : MK-Plakat zu Eure ganz großen Themen sind weg!. Facebook-Profil der Münchner Kammerspiele <www.facebook.com/MuenchnerKammerspiele> <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=397156930308554&set=pb.161191650571751.-2207520000.1346415165&type=1>

Abb.9  — : MK-Plakatierung an der Spielhalle zu Die Perser, Böse Buben / Fiese Männer. Vom Verfasser erstellt.

Abb.10 Herburg-Weiland: RT-Plakat Heimat ist das größte Hindernis. Facebook-Profil des Residenztheaters <www.facebook.com/residenztheater>, <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=148470975248747&set=pb.136619239767254.-2207520000.1346414331&type=1>

Abb.11  — : RT-Plakat In der Nähe der Fehler liegen Wirkungen. Facebook-Profil des Residenztheaters <www.facebook.com/residenztheater>, <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=149396465156198&set=pb.136619239767254.-2207520000.1346414331&type=1>

Abb.12  — : RT-Plakat Konflikt ist Treibstoff. Twitter-Profil des Residenztheaters <http://twitter.com/residenztheater>, <http://twitpic.com/6vvefj>

Abb.13  — : RT-Plakat Krise heisst Höhepunkt. Facebook-Profil des Residenztheaters <www.facebook.com/residenztheater>, <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=149396538489524&set=pb.136619239767254.-2207520000.1346414331&type=1>

Abb.14  — : RT-Plakat Stillstand ist ewiges Leben. Facebook-Profil des Residenztheaters <www.facebook.com/residenztheater>, <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=149396655156179&set=pb.136619239767254.-2207520000.1346414331&type=1>

Abb.15  — : RT-Plakat Neue Kraft für Katastrophen. Facebook-Profil des Residenztheaters <www.facebook.com/residenztheater>, <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=149396585156186&set=pb.136619239767254.-2207520000.1346414331&type=1>

Abb.16  — : RT-Panoramafläche zu den Spielzeitferien 2012. Vom Verfasser erstellt.

Abb.17:  — RT-Abo-Plakat (A) Der Widerspenstigen Erpressung. Facebook-Profil des Residenztheaters <www.facebook.com/residenztheater>, <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=306448412784335&set=pb.136619239767254.-2207520000.1346414268&type=1>

Abb.18:  — RT-Abo-Plakat (B) Kabale und Zement. Facebook-Profil des Residenztheaters <www.facebook.com/residenztheater>, <https://www.facebook.com/photo.php?fbid=306448292784347&set=pb.136619239767254.-2207520000.1346414268&type=1>

Abb.19: Vilém Flusser: Skizze zu Codetypen. In: Flusser, Vilém: Kommunikologie. Stefan Bollmann, Edith Flusser [H.g.], Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch, 42007, S. 145

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Der Text entstand im Sommersemester 2012 im Rahmen des Seminars “Rezeption und Wirkung des Theaters” an der LMU München.

Originaltitel: Drei Wände weniger. Kommunikationsangebote von Theaterplakaten. Münchner Kammerspiele, Residenztheater, Volkstheater

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